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Freie Waldorf-Ausbildung für die Region
- künstlerisch und berufsbegleitend -
Kinder fragen heute anders; sie fragen intensiver und individueller und suchen Menschen, die sich ihren verbalen, aber auch nonverbalen Fragen persönlich stellen wollen. Es sind sowohl Fragen an die Welt und Fragen, die sich an den Kern des Gegenübers wenden. Fragen also, die eine direkte und echte Begegnung einfordern, weil sie das Interesse an der Welt und am fragenden Kind hinterfragen. In diesem Sinne brauchen Kinder interessante Schulen und Schulen brauchen interessierte Lehrer, welche diese Herausforderung annehmen. Für Schulen ist es gar nicht so einfach, "gute Lehrer" zu finden und so suchen auch die Freien Waldorfschulen der Region immer wieder Klassenlehrer/innen, die sich in liebevoller Verantwortung den oft wesentlichen Kinderfragen stellen und die Kinder in ihre wachsende Mündigkeit begleiten wollen. Im Saarland entstand bereits 1995 ein Berufsbegleitender Kurs, der in die Waldorfpädagogik einführte. Daraus wurde in der Folge eine 3jährige Berufsbegleitende Klassenlehrerausbildung, die mit dem Hauptstandort in Saarbrücken ( und mit einem Durchgang auch in Trier) erfolgreich durchgeführt wird. (Mehr zur Historie hier) Der zunehmende Bedarf an Lehrern macht das hiesige Seminar zu einer notwendigen Einrichtung, da in den kommenden 10 Jahren mindestens 30 Lehrerpersönlichkeiten altersbedingt ausscheiden werden.
Der nächste reguläre Kurs beginnt Anfang September 2010, - bis dahin läuft das Proseminar. ( Mehr... )
Das Berufsbegleitende Seminar für Waldorfpädagogik Saar / Mosel bietet Menschen, die Waldorflehrer werden wollen, die Möglichkeit, eine dreijährige Zusatz-Ausbildung in dieser Region zu absolvieren. Es wendet sich an Persönlichkeiten, die aufgrund ihrer familiären oder beruflichen Verpflichtungen nicht in der Lage sind, eine Vollzeitausbildung zu besuchen. Die Ausbildung erfordert neben Beruf und Familie ein hohes Maß an Initiativkraft und Eigenverantwortung, um eine ausreichende Vertiefung zu erreichen. Eine ergänzende Fachlehrerausbildung ist in Absprache mit der Freien Hochschule für Anthroposophische Pädagogik Mannheim möglich. (Mehr dazu unter "Anbindung")
Ein wichtiger Teil der Ausbildung ist die aktive Beschäftigung mit den Künsten: Plastizieren, Malen, Musizieren, Sprachgestaltung und Eurythmie. In diesen Künsten liegt die Möglichkeit, Ideen, Kreativität und vitale Willensstärke zu wecken und zum Ausdruck zu bringen. Geistige Präsenz, seelische Regsamkeit und Wandlungsfähigkeit sind die Ziele der künstlerischen Betätigung und gleichfalls eine wichtige Voraussetzung für die anspruchsvolle Tätigkeit als „Erziehungskünstler“.
Der Aufbau der Ausbildung sieht
- an zwei Tagen in der Woche (Freitagabend ab 18°°/ Samstagvormittag bis 13°°) fortlaufende Kurse vor,
- ein Intensivwochenende alle 2 Monate, Freitagabend bis Sonntagmittag (hier werden Schwerpunktthemen erarbeitet)
- sowie eine Intensivwoche im Jahr, die in den Herbstferien stattfindet.
- Für den Praxisbezug werden jährlich Hospitationen und Praktika durchgeführt. ( Mehr dazu unter "Ausbildung")
In jedem Studienjahr wird eine themenzentrierte Hausarbeit angefertigt, die jeweils neben der Schriftform einen künstlerischen Teil enthält und am Ende eines jeden Studienjahres öffentlich vorgetragen wird. Die Themen reichen von einer eingehenden Naturbetrachtung über die Ausarbeitung einer Biographie bis hin zu der Darstellung einer Unterrichtsepoche.
Zweimal pro Jahr finden zur gegenseitigen Rückmeldung Gespräche mit dem Seminarrat statt um die persönliche Entwicklung innerhalb der Ausbildung charakterisierend zu erörtern.
Nach erfolgreichem Abschluss unter Vorlage der Arbeits- und Teilnahmebestätigungen stellt der Seminarrat den Absolventen ein Zertifikat über ihre Berufsbegleitende Ausbildung aus. Diese wird von den Waldorfschulen als Zusatzausbildung anerkannt.
Berufliche Voraussetzungen können sein: Ein pädagogisches Studium Andere Berufsausbildungen Magister Künstlerische Abschlüsse, Berufsabschlüsse, die für die Schule relevant sein können: Kantoren, Handwerker, Schneider, Gärtner etc.
Auch bei einer freien Waldorfausbildung fordert die staatliche Aufsichtsbehörde zur Erteilung einer Lehrerlaubnis zunächst grundsätzlich das Abitur und ein abgeschlossenes Hochschulstudium, (Magister, Diplom, MA), das erste Staatsexamen oder eine abgeschlossene Berufsausbildung, die eine Ausbildungsberechtigung beinhaltet.
Interessenten für das Berufsbegleitende Seminar können sich mit einem Motivationsschreiben, kurzem Lebenslauf und Bild sowie einem tabellarischen beruflichen Werdegang beim Seminar bewerben. Sie werden zu einem Aufnahme-Gespräch eingeladen, danach wird über die Aufnahme entschieden. Die Bestätigung der Aufnahme erfolgt schriftlich und ist für ein Jahr verbindlich. Alles weitere kann in einem persönlichen Gespräch erörtert werden.
Sie sind herzlich eingeladen an dem "Proseminar" teilzunehmen - bitte melden Sie sich dazu an. Für weitere Informationen und Ihre Anmeldung rufen Sie an unter +49(0)6843 - 589927 (Michael Erdösi) oder 0033 387 95 46 94 bzw. 0033 966 03 26 20 (Christian Moos).
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NEU +++ NEU +++ NEU +++ NEU +++ NEUSeit Mitte April 2010 findet jeweils freitags ab 19°° ein Proseminar in den Räumlichkeiten der Saarbrücker Waldorfschule in Altenkessel statt. Ab 2. September 2010 startet der neue Kurs. (siehe Flyer)Mehr...
Aktuelles zur Ausbildung:Das 1. Jahr (Grundstudienjahr) ist auch für andere soziale Berufsgruppen interessant. Noch sind Studienplätze frei! Wir möchten Sie bitten, sich zu einem Gespräch anzumelden. ( Anmeldung unter " ")
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