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Organisation & Historie

Der Seminarrat
Die Mitglieder des Seminarrates verantworten unter anderem die Ausarbeitung des Programms für den Ausbildungskurs, führen die Aufnahme- und Halbzeitgespräche und nehmen Kontakt zu den Dozenten und den Schulen auf.           

Selbstverwaltung
Das Seminar ist eine selbst verwaltete Einrichtung, es gibt keine hauptamtliche Tätigkeit. So ist das Seminar notwendigerweise auf die Mitarbeit der Seminaristen angewiesen. Diese Mitarbeit erstreckt sich unter anderem auf die Mithilfe bei der Dozentenbetreuung, die Organisation des äußeren Rahmens, die Mitarbeit im Seminarrat sowie die Veranstaltungsorganisation.

Seminaristenbetreuung
Für die Zeit der 3-jährigen Ausbildung werden die Seminaristinnen von einem eigenen Tutor (Seminarbegleiter) begleitet. Die Tutoren werden von den Seminaristinnen persönlich ausgewählt, um einen Menschen ihres/seines Vertrauens zur Seite zu haben. Bei Bedarf sind bei dieser Wahl die Mitglieder des Seminarrats beratend tätig. Der Mentor (Unterrichtsbegleiter) ist ein(e) Lehrerin, der /die seine Klasse für Hospitationen /Praktika zur Verfügung stellt. Er betreut die Seminaristin /den Seminaristen fachlich vor Ort und nur für die Zeit des jeweiligen Praktikums.

Historie

Im Jahre 1995 fand ein Kurs, der anthroposophische Grundlagen sowie verschiedene Künste vermittelte, in der Johannesschule in Bildstock statt. Das Ziel dieses Kurses war es, durch ein zusätzliches Jahr Vollstudium an der Hochschule für anthroposophische Pädagogik in Mannheim mit einem Diplom abzuschließen.

Die Teilnehmer(innen), zumeist Mütter, sahen sich ihrer Kinder oder ihrer beruflichen Verpflichtungen wegen nicht in der Lage nach Mannheim zu gehen. So wurde ein Weg gesucht, die Weiterführung der Ausbildung in der Region zu ermöglichen. Man knüpfte Beziehungen zu den Seminaren in Mannheim und Stuttgart. Dort fanden intensive Gespräche zum Aufbau eines Berufsbegleitenden Seminars und zu den Inhalten der Ausbildung statt. Um die Qualität diese Ausbildung zu sichern, wurden die einzelnen Schritte mit den Verantwortlichen im Bund der Freien Waldorfschulen abgesprochen. An den umliegenden Schulen erklärten sich Kolleginnen und Kollegen bereit, die Seminaristen hospitieren zu lassen und sie in Praktika anleitend zu begleiten.

Aus dieser Entwicklung wurde das Berufsbegleitende Seminar für Waldorfpädagogik Saar gegründet. Im Jahre2005 entwickelte sich eine Zusammenarbeit mit Trier. So entstand vorübergehend auch dort die Möglichkeit, sich zur Waldorflehrerin bzw. zum Waldorflehrer durch das Studium der Waldorfpädagogik in einer Zusatzausbildung zu qualifizieren. Dabei steht die Ausbildung zur Klassenlehrerin bzw. zum Klassenlehrer im Vordergrund und schafft die Möglichkeit, in einer Waldorfschule tätig zu sein. Das dreijährige Berufsbegleitende Seminar ergänzt eine vorangegangene pädagogische Ausbildung. Fachlehrer(innen) und Oberstufenlehrer(innen) müssen ihre Qualifikation durch Kurse außerhalb ergänzen.


NEU +++ NEU +++ NEU +++ NEU +++ NEU
Seit Mitte April 2010  findet jeweils freitags ab 19°° ein Proseminar in den Räumlichkeiten der Saarbrücker Waldorfschule in Altenkessel statt.
Ab 2. September 2010 startet
der neue Kurs.(siehe Flyer)
Mehr...


Aktuelles zur Ausbildung:
Das 1. Jahr (Grundstudienjahr) ist auch für andere soziale Berufsgruppen interessant.
Noch
sind Studienplätze frei!
Wir möchten Sie bitten, sich zu einem Gespräch anzumelden.
(Anmeldung unter "Kontakt")

aktualisiert: 18. May 2010 um 20:20